Ich bin in Deutschland als Tochter polnischer Eltern geboren und aufgewachsen.
In meinem Leben bin ich zwischen Deutschland und Polen hin- und hergezogen. Außerdem spreche ich drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Polnisch.
Die Geschichte meiner Familie reflektierend, bin ich mit Fragen von Identität und Zugehörigkeit konfrontiert.
Seit 2019 begleite ich die unterschiedlichsten Menschen auf ihrem Weg der persönlichen Entwicklung.
Derzeit arbeite ich teilzeit als Psychologin in einer Familienberatungsstelle. Ich berate Paare, Kinder, Jugendliche und Eltern – darunter auch Eltern, die vom Gericht oder vom Jugendamt geschickt werden.
Die Beratung von multikulturellen Familien bietet mir wertvolle Einblicke in die Herausforderungen, die Migration mit sich bringt. Mein eigener Migrationshintergrund dient mir dabei als Stütze.
Zuvor habe ich mit chronisch kranken Menschen gearbeitet. Dabei bin ich auf Diagnosen wie schwere Depression, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie, Autismus und Sucht gestoßen.
In dieser Zeit habe ich gelernt, Menschen durch Krisen zu begleiten und sie bei der Bewältigung extremer Gefühlszustände zu unterstützen. Besonders wichtig war es mir, den Menschen ein Gegenüber zu sein, wenn sie mit Angst, Panik und Hilflosigkeit konfrontiert waren.
Ich habe meinen Master-Abschluss in Psychologie an der Universität Warschau erworben.
Es war mein Herzenswunsch, die Gestalttherapie-Ausbildung zu absolvieren.
Die vierjährige Ausbildung am IGG in Berlin umfasste insgesamt 1.075 Stunden.
Der ganzheitliche Ansatz der Gestalttherapie, bei dem Kontakt, Sensibilisierung für den gegenwärtigen Moment und das Annehmen im Mittelpunkt stehen, ist die Grundlage meiner Arbeit geworden. Dabei spielt Verantwortung eine zentrale Rolle.